Referendum eingereicht!

über die vorgesehenen Änderungen entscheiden können.
Am 20. März 2013 hat der Grosse Rat des Kantons Bern die Verschärfungen des Konkordats „Massnahmen anlässlich Gewalt an Sportveranstaltungen“ beschlossen. Gegen diesen Beschluss hat ein überparteiliches Komitee zusammen mit den Fanorganisationen das Referendum ergriffen.
Die nötigen Unterschriften für das Referendum wurden gesammelt und bei den Gemeinden beglaubigt.Heute konnten die Unterschriften bei der Berner Staatskanzlei eingereicht werden. Der Regierungsrat muss nun das Zustandekommen des Referendums feststellen und die kantonale Volksabstimmung ansetzen. Diese findet frühestens am 9. Februar 2014 statt. Das Komitee ist sehr erfreut über die erfolgreiche Unterschriftensammlung. Mit grossem Engagement haben viele, vor allem junge Personen auf der Strasse Unterschriften gesammelt, um ihre Anliegen zu vertreten.Der Kanton Bern hat insgesamt sieben Vereine, welche in den höchsten beiden Eishockey- und
Fussballligen spielen. Über eine Million ZuschauerInnen besuchen jährlich die Spiele dieser sieben
Clubs. Dies zeigt, dass der Besuch von Sportveranstaltungen im Kanton Bern eine sehr wichtige
Freizeitbeschäftigung ist. Die Tatsache, dass die Spiele quer durch den ganzen Kanton viele Besucher anlocken, darunter auch sehr viele Familien, ist ein deutlicher Beweis, dass es an den Spielen kaum zu problematischen Vorfällen kommt. Anders, als dies von den Konkordats-Befürwortern immer wieder gebetsmühlenartig behauptet wird.Im kommenden Abstimmungskampf ist es dem Komitee entsprechend wichtig aufzuzeigen, dass die Situation rund um Sportveranstaltungen im Kanton Bern bereits heute sehr ruhig ist. Ebenfalls ist es ein Anliegen, die gesellschaftliche, soziale und kulturelle Bedeutung dieser Anlässe aufzuzeigen. Schon heute sind genügend gesetzliche Massnahmen vorhanden, um den sehr kleinen und äusserst selten in Aktion tretenden Teil von Störern zu belangen. Die geplanten Änderungen bedeuten nun aber, dass die absolut grosse und friedliche Mehrheit der Zuschauer kollektiv bestraft wird. Zudem laufen die Änderungen den grossen Bemühungen und dem guten, funktionierenden Dialog zwischen den Clubs, den Fans und der Polizei zuwider. Die Inhalte der Verschärfungen sind weder verhältnismässig noch zielführend.Das Komitee „Nein zur Konkordats-Verschärfung“ dankt allen Personen, welche das Referendum
bisher tatkräftig unterstützt haben und freut sich auf weitere Unterstützung im kommenden Abstimmungskampf.
(konkordatnein.ch)