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Komitee gegen die Verschärfungen des Konkordats

Die kantonale Konferenz der Justiz- und Polizeidirektoren (KKJPD) möchte das „Konkordat über Massnahmen gegen Gewalt anlässlich von Sportveranstaltungen“ massiv verschärfen.

Endlich werden griffigere Massnahmen zur Verfügung stehen, um die Probleme rund um Sportveranstaltungen in den Griff zu bekommen und die Hooligans dingfest zu machen – denkt man beim Lesen des Konkordat-Titels.

Was auf den ersten Blick absolut sinnvoll erscheint, entpuppt sich bei genauer Betrachtung jedoch als Mogelpackung. Natürlich muss es unser Ziel sein, friedliche Sportveranstaltungen mit möglichst tiefen Polizeikosten durchzuführen. Die vorgeschlagenen Verschärfungen am oben erwähnten Konkordat sind aus unserer Sicht jedoch nicht geeignet, um dieses Ziel zu erreichen. Die geplanten Verschärfungen sind unverhältnismässig und schaffen für eine spezifische Bevölkerungsgruppe eine eigene Rechtsgrundlage. Dadurch entsteht eine nicht tolerierbare Bevormundung der Bürger und auch der Klubs. Vor allem aber werden durch die Verschärfungen die Ziele nicht erreicht. Die ausschliesslich repressiven Massnahmen werden es nicht erlauben, die Polizeikosten wie angestrebt zu senken.

Aus diesen Gründen hat sich ein Komitee formiert, welches sich zum Ziel gesetzt hat, dass die geplanten Verschärfungen abgelehnt werden. Präsidiert wird das Komitee von den Grossrätinnen Vania Kohli (BDP), Margreth Schär (SP) und vom Grossrat Blaise Kropf (Grüne). Bereits sind weitere Persönlichkeiten dem Komitee beigetreten. Für das Komitee sollen in den nächsten Wochen nun laufend neue Mitglieder gewonnen werden, damit unser Anliegen möglichst breit abgestützt ist.

Mehr zum Komitee und zum Konkordat: www.KonkordatNein.ch